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Mein erstes habe ich in Oldenburg-Wardenburg angefertigt bekommen. Das war vielleicht ein Hin- und hergefahre. Das Zweite war dann auch noch einmal von dort. Es war nicht schlecht, aber es gibt bessere. Frau Lorenz, meine Krankengymnastin hat uns dann nach Traunstein bzw. Aschau/ Bayern weiter empfohlen. Wisst ihr wie weit das weg ist? Das sind jedes Mal 1000 km einfache Strecke, aber die Fahrten haben sich bis jetzt immer gelohnt. Dort sind wir ambulant in der Orthopädischen Kinder Klink Aschau bei Frau Dr.Multerer untergebracht, die mir dann eine Neuversorgung verordnet. Damit haben wir allerdings erst die erste Hürde überstanden, denn mit dem Schein in der Tasche, müssen wir immer noch am selben Tag zur Gipsabdruckanfertigung nach Traunstein fahren. Wir sind dort immer in einer Ferienwohnung untergebracht, die Mama organisiert, damit mir der Krankenhausalltag erspart bleibt. Wir haben es so ruhiger und können, je nach Terminabsprache, zum Orthopädiehaus Pohlig fahren und sind nicht Abhängig vom Krankenhaustaxi. Montags legen die Mitarbeiter von Pohlig dann auch gleich los mit der Anfertigung. Nach etlichen Anproben ist meistens donnerstags Kontrolle bei Frau Dr. Multerer und am Freitag fahre ich mit neuem Korsett nach Hauhhh Hause. Alles in einer Woche!!! An sich habe ich gegen diese Zeit gar nichts einzuwenden, aber diesmal war der Krankenhausaufenthalt genau in der Zeit wo ich eine Verabredung mit einem Promi gehabt hätte. Ja, ihr habt richtig gehört, ich durfte meinen lieblings Kinderstar treffen. Moment, ich hätte gedurft, wenn mir nicht so doofe Bakterien in die Quere gekommen wären.

Aber noch mal zurück zu meinem Promi! Wer das genau ist, bleibt mein Geheimnis. Ich verrate euch nur so viel, dass er dann ein halbes Jahr später bei mir zu Hause zu Besuch war. Wir hatten zwei super schöne Stunden und es war mächtig aufregend für mich. Wir haben getanzt und uns Witze erzählt und natürlich ganz viel gelacht. Den dicksten Kuss für die tolle Überraschung hat mein Papa dafür bekommen, denn er hatte in der Zeitung gelesen, dass mein Kinderstar nach Norddeich kommen sollte, mit der Biene Maja zusammen. Da ich in der Menge mit meinem Rollstuhl nicht viel hätte sehen können, kam das für mich nicht in Frage. Also hat mein Papa nicht lange überlegt und versucht über die Kurverwaltung einen Kontakt mit der Promoter Firma herzustellen. Genützt hat es jedoch erst nicht so viel, denn der Termin in Norddeich wurde abgesagt. Ein Paar Wochen später habe ich allerdings eine Einladung nach Dortmund bekommen, zu dem Musical „Alles Paprika“. Die Promotor-Firma hatte mein Anliegen weiter geleitet zu der Organisation „Kinderlachen e.V.“ Unter der Leitung von Herrn Peine hat sich die Organisation wirklich sehr bemüht und alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit ich meinen Star doch noch treffen kann. Es war wirklich das größte für mich. Ich denke gerne an die tolle Zeit zurück und manchmal guck ich mir sogar den Film an, den Herr Peine während des Besuchs bei uns zu Hause gedreht hat. Das Erlebnis kann so schnell nichts toppen. Obwohl, die Mutter-Kind-Kuren, die ich mit Mama in den letzten Jahren so gemacht habe, waren auch gar nicht so schlecht. Im Jahr 2005 waren wir über Ostern weg und hatten drei Wochen eine super nette Begleitung. Andrea und ihre Tochter Lisa haben ganz viel mit uns unternommen. Wir haben uns aber auch darüber gefreut bekannte Gesichter wieder zu sehen, wie unter anderem die Familie Berghaus, die vollzählig angereist war.